Veranstaltungen

Mi. 3.7. bis So 15.9.2019

Vernissage am Mi 3.7. 19 Uhr
im Foyer vor dem großen AGORA Veranstaltungsraum

Kunstausstellung "Großmutterhaus"

Vom 3.7. bis 15.9. zeigt Agora im Lokal und anderen Räumlichkeiten im Erd- und Untergeschoss der Erbacher Straße 89 eine Kunstaustellung von Zoya Sadri. Zur Eröffung spielt SCHLAGSEITE -Weltmusik aus Darmstadt.

Die Künstlerin Zoya Sadri ist im Iran geboren und aufgewachsen. In Deutschland lebt und arbeitet sie seit 1987. Die Ausstellung in AGORA beschäftigt sich u. a. mit der Werkgruppe „Großmutterhaus“, in der sie Bezug auf ihre Herkunft nimmt.
In filigranen, transparenten Bleistift und Farbstiftzeichnungen überlagern sich figürliche, architektonische und typografische Motive. Es entsteht ein Erinnerungs- und Sehnsuchtsraum.
Die Ausstellung in AGORA ist während der Öffnungszeiten des Lokals zu besichtigen.

Begleitprogramm:
Während der Ausstellungsdauer können die interessierten Besucherinnen und Besucher an zwei Malworkshops teilnehmen, und einen spannenden, kreativen Abend in der angenehmen Atmosphäre des AGORA-Lokals erleben.
Workshop1: Dienstag, 23. Juli 2019, 19:00 – 21:00 Uhr
Thema: Acrylmalerei nach Vorlagen
Workshop 2- Donnerstag 22. August 2019, 19:00 – 21:00 Uhr
Thema: Acrylmalerei nach Vorlagen
Beide Kurse werden von Zoya Sadri angeleitet. Es können maximal 8 Personen teilnehmen. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Material wird gestellt.
Kursgebühr (als Begleitprogramm der Ausstellung): Sonderpreis 10 Euro
Anmeldung bei Zoya Sadri:

zoyasadri21@yahoo.de
www.zoya-sadri.de

Fr. 5.7.2019

Einlass 19 Uhr
Beginn 20 Uhr
OpenAir oder AGORA Saal
Eintritt frei - Spenden willkommen

Café du Jazz

Das Trio „Café du Jazz“ spielt ausgesuchte Klassiker der großen Jazztradition. Im Vordergrund steht dabei das sehr spontane und frische Zusammenspiel, das sich vor allem in den Improvisationen des Trios spiegelt.
Die Besetzung ist Steffen Müller-Kaiser (Saxophon), Rudolf Stenzinger (Bass) und Berthold Möller (Drums).

Sa. 6.7.2019

Einlass 19 Uhr
Beginn 20 Uhr
AGORA Saal
Eintritt frei - Spenden willkommen

Jandir Rodrígues (Liedermacher aus Nicaragua)

"Es waren die Studenten, die sich Gedanken über das Vaterland machten, es waren die Bücher, die laufen lernten, denen sich der Tyrann gegenübersah". Dieser Auszug stammt vom 25-jährigen Jandir Rodrígues, der zu dem Song "Helden des April" von den studentischen Protesten im April 2018 in Nicaragua inspiriert wurde.
Als Medizinstudent entschied er sich an den Protesten teilzunehmen, um gegen die Sozialreformen zu protestieren und die Wiedereinrichtung des Autonomiestatus der Universität einzufordern.
An diesem Tag wurden die Studenten von Sympathisanten der Regierung Ortegas attackiert und Jandir suchte mit anderen Protestierenden Schutz in der Kathedrale von León.
Einen Monat später komponierte Jandir sein Lied "Héroes de Abril", das sich gegen das autoritäre Regime in seinem Land wendet. Bereits am Folgetag war sein Lied in allen sozialen Medien zu hören. Heute ist sein Lied das bekannteste in Nicaragua, was mit den Protesten in Zusammenhang gebracht wird. Doch seine Bekanntheit hatte auch zur Folge, dass sich Jandir ständig Bedrohungen ausgesetzt sah. Er nutzte daher die Chance einer Einladung nach Guatemala, wo er seit Dezember 2018 lebt.
Nun ist er auf einer Europatournee durch Spanien, Dänemark, Schweden, Deutschland und Italien. Er kann natürlich auch über die aktuelle Situation berichten, nicht nur in seinen Liedern.

Fr. 12.7.2019

Einlass 19 Uhr
Beginn 20 Uhr
Open Air oder AGORA Saal
Eintritt frei - Spenden willkommen

Luna de Paita - Música Latina

Die Band Luna de Paita präsentierte April 2019 ihr Debütalbum „Módulo Lunar“. Die Musiker aus Peru, Venezuela, Spanien und Argentinien sorgen für eine Fusion aus Reggae mit traditionellen und modernen lateinamerikanischen Klängen wie Huayno, Rumba und Cumbia mit einer Prise Dub. Die Lieder sind fast alle auf Spanisch und erzählen von der Verbundenheit vom Menschen zur Natur, vom Leben selbst und von „verträumt sein“ im Alltag. Das ist nämlich die Bedeutung vom Zustand „Luna de Paita“. Es spielen
Gitarre: Iván Rodríguez
Gesang: Yuri Pumahualca
Perkussion: Cristian González
Bass: Michel Malbranc.

Fr. 19.7.2019

Einlass 19 Uhr
Beginn 20 Uhr
Open Air oder AGORA Saal
Eintritt frei - Spenden willkommen

Sol Crespo - Latin Jazz (Argentinien)

Sol ist Jazz-Pianistin, Opernsängerin, Singer/Songwriterin. Bis vor Kurzem lebte und musizierte sie in Buenos Aires, inzwischen ist sie nach Frankfurt übergesiedelt.
An diesem Sommerabend spielt sie Jazz, Brasilianisches und ein paar ihrer eigenen Stücke. Es wird wohl so sein, wie es auf ihrer ersten Platte „Sutra“ heißt, teils Jazz, teils NoJazz.
Begleitet wird sie von
Axel Schmitt (Tenorsaxophon),
Peter Puskas (Kontrabass),
Johannes Langenbach (Drums).

Sa. 20.7.2019

Einlass 19 Uhr
Beginn 20 Uhr
AGORA kleiner Raum
Eintritt 10€, ermäßigt 8€

Debasish Ganguly - Sitar

Debasish Gangopadhyay, wie er eigentlich heißt, wird uns bei einem Konzert ein faszinierendes Klangerlebnis der klassischen nordindischen Musik bereiten!
Als Sohn des Flötisten und Komponisten Dhana Gopal Ganguly wuchs Debasish in zutiefst schöpferischer Umgebung auf. Seine frühe Ausbildung sowohl im Tablaspiel als auch in der Stimme inspirierte den preisgekrönten Virtuosen zu einem M.A. in Instrumentalmusik an der Rabindra Bharati Universität Kolkata.
Seine Lehrmeister wurden Archaya Ajoy Sinha Roy, Ustad Ali Akbar Khan, Ustad Dhyanesh Khan und Smt. Sisirkana Dhar Chowdhury.
Seit über 25 Jahren gibt der bekannte Sitarvirtuose weltweit Konzerte. Er komponierte für Tanzdramen, Theater und Filme, wie „Island“ (dt. Insel der Frauen) und „Golden Braid“ von Paul Cox und „Guru“ von Tamás Tóth. Da es ihm ein großes Anliegen ist, die indische Musik allen Interessierten weltweit zugänglich zu machen, gibt er regelmäßig Workshops und unterrichtet an Musikhochschulen und Akademien u. a. in Deutschland, Ungarn, Australien.
Am Rande des Konzerts werden wir mit Debasish ins Gespräch kommen können.

Fr. 2.8.2019

Einlass 19 Uhr
Beginn 20 Uhr
Open Air oder AGORA Saal
Eintritt frei - Spenden willkommen

Der Frieda - Irish Music

Vor einem Jahr spielte der Frieda bei Agora Eiflische Lieder.
Erzählt er nicht von seinen eigenen Höhen und Tiefen, so ist es ihm die größte Freude sein Publikum in die träumerischen Weiten der grünen Insel zu entführen. Seine tiefe Liebe und Verbindung zu Irland spiegelt sich in seiner Interpretation traditioneller irischer Klassiker, von einer Authentizität, die außerhalb Irlands nur schwer zu finden ist.

Sa. 3.8.2019

Einlass 19 Uhr
Beginn 20 Uhr
Open Air oder AGORA Saal
Eintritt frei - Spenden willkommen

Catalina Olea & Friends - Latin Pop

Catalina Olea ist eine in New York geborene Sängerin deren Wurzeln in Ecuador liegen. Sie lebt nun schon seit über 20 Jahren in Deutschland.
Das Programm des Trios ist eine Mischung aus spanisch gesungenen Titeln und englischsprachigen Songs, denen das Trio ein dezentes Latin-Gewand verpasst hat! Latin-Klassiker wie Besame mucho, Chan Chan, Bailando, Camisa Negra (Juanes), Clandestino (Manu Chao), Corazón Espinado (Santana), Mas que Nada werden zu Gehör gebracht, ebenso wie Pop-Songs von Amy Winehouse, Crosby Stills Nash and Young, Ben E. King, Bill Withers, Sade, Caro Emerald, Ricky Martin, Sting, Commodores und vielen mehr!
Ángel Rodríguez (perc.), Catalina Olea (voc./perc.), Harry Hamburger (git.)

Fr. 9.8.2019

Einlass 19 Uhr
Beginn 20 Uhr
Open Air oder AGORA Saal
Eintritt frei - Spenden willkommen

Vieux Carré - New Orleans Jazz

Gegründet wurde die Band vor über zwanzig Jahren von dem Marburger "New Orleans Urgestein" Dr. Dr. Adolf Klapproth (Klarinette, Posaune), ursprünglich als Quintett mit dem Namen "Vieux Carré New Orleans Jazzers". Der Name nimmt Bezug auf das Viertel in New Orleans, in dem zu Beginn des 20. Jahrhunderts der Jazz entstanden ist, das "French Quarter" bzw. das "Vieux Carré". Im Lauf der Jahre verkleinerte sich die Besetzung, die Formation trat in den letzten Jahren als "Trio Vieux Carré" auf, mit Adolf Klapproth, Harald Lange (Klarinette) und seit 2013 Hans-Werner Grünewald (Banjo, Gitarre, Gesang). Diese kleine, kammermusikalische Besetzung erlaubt einen besonders intensiven Dialog der Musiker.
Die Geschichte des Trios erlebte im März 2017 eine Zäsur als Adolf Klapproth im Alter von 88 Jahren die Gruppe verließ. Harald Lange und Hans-Werner Grünewald kennen sich seit den späten 1970ern und haben in verschiedenen Formation schon oft zusammen gespielt. Beide wollten das Spielen im Trio unbedingt fortführen und sind deshalb froh, im Herbst 2017 mit Fred Reuter (Bass) einen Musiker gefunden zu haben, der den Klang in den tiefen Registern abrundet.

Sa. 10.8.2019

Einlass 19 Uhr
Beginn 20 Uhr
Open Air oder AGORA Saal
Eintritt frei - Spenden willkommen

Coramali - Latin Jazz Folk

Die Band entstand 2009 als zunächst rein improvisierendes Trio in der Besetzung Klarinette, Gitarre/Saz und Posaune.
Es folgten einige Jahre des Experimentierens in wechselnden Besetzungen, bis sich etwa 2012 eine feste Besetzung als Trio (Cristian González: Perkussion, Markus Zettwuch: Gitarre, Ali Trieschmann: Posaune) herauskristallisierte. Etwa zwei Jahre später erweiterte sich die Gruppe noch um einen Bassisten (Miguel González Nothnagel).
Aus den anfänglichen Improvisationen wurden im Laufe der Zeit Arrangements erschaffen, die - im aktuellen Repertoire der Band - zu strukturiertem musikalischen Ausdruck führten, jedoch mit ausreichend Raum für Improvisation und "instrumentaler Konversation".
Das Repertoire besteht also überwiegend aus eigenen Kompositionen, die, zwar beeinflusst von Jazz, Latin, Folk und Rock, doch keinem dieser Genres wirklich zuordenbar sind.

Fr. 16.8.2019

Einlass 19 Uhr
Beginn 20 Uhr
AGORA Saal
Eintritt 12€, ermäßigt 10€

Marcus Jeroch - Literarieté: "Schöner Denken"

Im Tigerpalast Frankfurt, im Hansatheater Hamburg, in den Varietes Deutschlands – Marcus Jeroch brilliert als Moderator und Wortartist, unterhält und begeistert mit seinen waghalsigen, eigenwilligen Jonglagen und dem reichem Repertoire an geistreichen Textdarbietungen voller Humor und Tiefsinn.

Tiefsinn im Unsinn durch Schwachsinn – geistreiche Unterhaltung auf höchstem Niveau.
Ob Travestie des Worts, Artistik des Klangs, Buchstabenspiel und Sprachgewitter - Marcus Jeroch bietet ein Vergnügen der Querdenkerei, voll Nonsens und feister, versteckter Philosophie.
Er wirbelt über die Bühne und wirft mit Worten und Bällen.
Mit Marcus Jeroch erhalten die skurrilen Texte des Wowoeten Friedhelm Kändler Ton und Kleid.
Poesie wird zum Poedu. Worte schaffen Nähe. Gewohnheit steigt aus der Wortedusche, erfrischt.
Ein intelligenter Feixtanz, eine Massage des Denkens:
So wird es schöner!

Sa. 17.8.2019

Einlass 19 Uhr
Beginn 20 Uhr
Open Air oder AGORA Saal
Eintritt frei - Spenden willkommen

Choro d'Oro - brasilianischer Choro auf jazzige Art

Lucas Dillmann (Pandeiro/Percussion), Thomas Humm (Akkordeon) und Jeremy Fast (Gitarre) haben etwas ganz Neues ausprobiert: den brasilianischen Choro.
Der allerdings ist schon ganz schön alt, Choro ist Instrumentalmusik und in gewisser Weise ein Vorläufer des Samba. Wie dieser ist er in Rio entstanden mit afrikanischen und europäischen Wurzeln.
Fast wäre er ausgestorben, aber dann begannen sich die Musiker wieder auf der Straße zu treffen in abendlichen Choro-Runden um miteinander zu improvisieren. Und nun breitet er sich wieder aus, in brasilianischen Großstädten und weltweit, so auch bei uns in Darmstadt.

Sa. 24.8.2019

Einlass 19 Uhr
Beginn 20 Uhr
Open Air oder AGORA Saal
Eintritt frei - Spenden willkommen

Open Frame - Rock aus Darmstadt

Open Frame steht für kreative Rockmusik aus Darmstadt. Der Bandname ist Programm, den der musikalische Rahmen ist offen und von vielseitigen Einflüssen und Musikrichtungen beeinflusst. In der klassischen Rock-Besetzung von Bass, Gitarre und Drums mit der charismatischen Sängerin Denise vereinen Open Frame in ihren Songs Rock mit Balladen, bedienen sich zur Abwechslung bei Tempo- und Taktwechsel und schaffen dadurch jenseits des klassischen Rocksongs ausgefeilte Songstrukturen. Auf der Bühne schaffen Open Frame mit ihren Eigenkompositionen Spielfreude, die den Zuschauer zu einer überzeugende optischen und akustische Reise begeistert. Die von Robert Finkbeiner und Winfried Krauth in 2005 gegründete Band hat bisher 2 Alben in eigener Regie produziert. Ein neues Album ist in Arbeit, das für die aktuellen Live Shows im Vordergrund steht.Matthias Kleinewächter (Drums), Denise Shmidt (Vocal), Robert Finkbeiner (Bass & Synti), Winfried Krauth (Lead Guitar)

Fr. 30.8.2019

Einlass 19 Uhr
Beginn 20 Uhr
AGORA Saal
Eintritt 15€, ermäßigt 12€

Marta Hernández (Sevilla/New York) & Mar Salá

Marta Hernández hat schon 3 mal für Agora gespielt, damals bevor wir an den Ostbahnhof gezogen sind, in der Knabenschule. Nun ist sie wieder einmal in deutschen Landen, eine gute Gelegenheit auf der echten Agora-Bühne zu stehen.

Voll Leidenschaft und Energie versteht Marta es uns mit Flamenco und lateinamerikanischen Klängen mitzureißen.

Begleitet wird sie wie schon früher von den hiesigen Mar Salá-Musikern, Jorge Palomo (Perkussion) und Klaus Dengler (Bass).

Sa. 31.8.2019

Einlass 19 Uhr
Beginn 20 Uhr
Open Air oder AGORA Saal
Eintritt frei - Spenden willkommen

julakim "bLuzLand"

Lasst Euch entführen erst nach bLuzLand und dann in den Raum über einem in sich ruhenden, tiefgründigen See, über einem Sammelbecken von Reflektionen innerer Empfindungen an der Oberfläche des Wahrnehmbaren. Ihr erlebt ein Zwiegespräch zwischen Ton und Wort, zwischen Licht und Vakuum, zwischen Paula Carreira und julakim begleitet von Schlagzeuger Oliver van Thiel.
Singer-songwriter julakim, eine Mischung aus Melody Gardot, Marisa Monte und Dota Kehr, somit in der zeitgenössische Weltmusik zuhause, umschreibt ihre Musik als experimental Folk an Arabik latinisiert. julakim eröffnet uns bLuzLand: von drinnen strahlen poetische, unfassbare Räume freudig hervor. Angezogen vom enormen Volumen dieser emotionalen Stimme, gefesselt von der Kulturvielfalt zwischen Rhythmus und Stillstand, schwebt man mit, möchte man aufspringen . . . auf den Zug durch eine bunte Welt des erstaunt plötzlichen Miteinanders. Denn julakim versteht es, mit Sanftmut Grenzen zu übergehen und dabei aufzuzeigen, wie viel Freiheit uns doch zu Füßen liegt.

So. 1.9.2019

Einlass 19 Uhr
Beginn 20 Uhr
AGORA Saal
Eintritt 12€, ermäßigt 10€

Gabriele Kentrup "Ich bin ein Migrant"

„In "Ich bin ein Migrant" beleuchte ich sowohl unsere eigene Geschichte der Migration im 19. und 20. Jahrhundert als auch diejenige heutiger Migranten. Einige von ihnen haben mir ein Geschenk gemacht, indem sie mir ihre Geschichte erzählt und ihr Lieblingslied aus der Heimat genannt - und beigebracht haben! Ein Geschenk, das ich in meinem Programm weitergebe unter dem Motto: I SING YOUR FAVOURITE SONG! Durch das Einspielen von Tonaufnahmen, in denen sich die Migranten selbst vorstellen, wird ein direkter Bezug zwischen den Menschen und ihren Lieblingsliedern hergestellt und den Zuhörern nahegebracht.
Die besondere Aufgabe für mich bestand also diesmal darin, Lieder in mehreren mir bis dahin völlig unbekannten Sprachen zu lernen: Arabisch, Dari, Susu, Tamil, Tigrinya ... so muss es sich für Ausländer anfühlen, Deutsch zu lernen.“
Begleitet wird Gabriele Kentrup vom Pianisten Gerhard Schaubach aus Altenstadt.

Fr. 6.12.2019

Einlass 19 Uhr
Beginn 20 Uhr
AGORA Saal
Eintritt 15€, ermäßigt 12€

Bernd Lafrenz "Othello" frei-komisch nach Shakespeare

Der Vollblut-Komödiant, Regisseur und Stückeschreiber Lafrenz präsentiert uns seine witzige, einfallsreiche und engagierte Version des Klassikers Othello. Nach altbewährtem Konzept schlüpft er in die verschiedensten Rollen und lässt so das ganze Werk aufleben. Aus der Geschichte vom edlen Mauren OTHELLO, der schönen Desdemona und dem hinterlistigen Jago ist ein temporeicher Abend für einen verwandlungsfähigen Solisten geworden. Jede seiner Rollen erhält eine unverwechselbare Interpretation. Beeindruckend ist zu sehen. wie Bernd Lafrenz von einer Sekunde zur andern in eine neue Rolle schlüpft. In diesem Moment noch der kriegerische Jago, ein Aufrichten genügt und er ist wieder ganz Feldherr mit gebieterischer Stimme, zusammengekniffenen Augenbrauen, festem Blick und breiten Schultern. Und dann schlüpft er gleich wieder in die Rolle der hüftkranken Zofe Emilia, die er auch noch mit einem ostpreußischen Dialekt versieht.
Auf dem internationalen Theater-Festival im Agora-Theater von St. Vith, Belgien, erhielt Bernd Lafrenz mit „Othello“ den Preis der deutschsprachigen Gemeinschaft für herausragende Leistung.
Also reist der Othello von Agora zu Agora. Es ist uns eine Ehre!
Und ganz aktuell hat er den Ehrenpreis Kleinkunst Baden Württemberg verliehen bekommen, am 30.4.2019 im Capitol in Mannheim. Da zitieren wir doch gerne den Abschlusssatz der Laudatio der Jury:
"Ein Tausendsassa, ein Shakespeare-Getriebener. William, selbst ein Getriebener, hätte ihn geliebt!"