Veranstaltungen

Fr. 18.10.2019

Einlass 19 Uhr
Beginn 20 Uhr
AGORA Saal
Eintritt 15€, ermäßigt 12€

John Stowell & Janice Dixon & P-Trio

Janice Dixon und John Stowell haben erstmals 2013 in der Jazznacht in der Groß-Rohrheimer Kirche musiziert, eine spontane Session von 15 min, die sich allen Zuhörern als magischer Moment in die Erinnerung eingebrannt hat.

Janice Dixon Die international gefeierte New Yorker Sopranistin singt an allen großen deutschen Opernhäusern und war fast 20 Jahre als Solistin am Nationaltheater Mannheim engagiert. Neben ihrer beeindruckenden Karriere als Opernsängerin (Cleveland Symphony Orchestra, New York Philharmonic Orchestra, Deutsche Oper Berlin, Zusammenarbeit mit James Levine, Michael Gielen u.v.a.) hat sie sich auch Liedgesang und Jazz verschrieben und in diesem Gebiet u.a. mit Bill Ramsey und Anke Helfrich zusammengearbeitet. http://www.janicedixon.com

Der legendäre amerikanische Jazzgitarrist John Stowell ist einer der besten Jazzgitarristen weltweit, besonders anerkannt und bewundert in der Community der Jazzgitarristen. Stowell hat einen eigenen Stil entwickelt, der lineares und akkordisches Spiel verschmilzt. Dies ist nur durch seine spezielle „stowellsche“ Spieltechnik möglich, die gleichermaßen von Pianisten, Bläsern und Gitarristen beeinflusst wurde. Stowell begann seine Karriere in den frühen 1970er im Duo mit dem Bassisten David Friesen, mit dem er auch noch nach über 30 Jahren regelmäßig aufnimmt und weltweit tourt. Neben seiner regen konzertanten Tätigkeit mit Musikern wie Milt Jackson, Lionel Hampton, Art Farmer, Herb Ellis, Paul Horn, Mundell Lowe, Billy Higgins, Billy Hart, Tom Harrrell, Don Thompson und Dave Liebman ist John Stowell ein gefragter Dozent und gibt weltweit Konzerte sowie Workshops. www.johnstowell.com

Als Opener spielt das P-Trio Eigenkompositionen von abstrakt bis schön in atypischer Trio-Besetzung. Michael Distelmann (Kontrabass) hat mit Barockorchestern die Welt bereist, bevor er seine Liebe zum Jazz entdeckte. Eberhard Petri hat mal klassisch Jazz gelernt (u.a. bei Kurt Rosenwinkel, Lorenzo Frizzera, Geoff Goodman und Tobias Langguth) und ist musikalisch immer noch auf Entdeckungsreise. Ralf Keidel (Querflöte) lernte die Spielweisen des Jazz u.a. bei Stephanie Wagner und Uli Partheil und in zahlreichen Workshopbands der Jazz Conceptions.

So. 20.10.2019

Beginn 11 Uhr
AGORA Kleiner Raum
Eintritt frei - Spenden willkommen

Melina Burmeister "Liselotte Zottelwind bekommt Besuch aus Chile"
Kinderbuchlesung

Das Besondere an diesem Buch ist die Protagonistin Liselotte Zottelwind. Eine erwachsene und ledige Powerfrau. Naturverbunden und weltoffen, dabei herzlich und dynamisch. Zurzeit ein einzigartiges Konzept auf dem deutschen Buchmarkt, der sich anscheinend nach neuen Mädchen- und Frauenbildern in Kinderbüchern sehnt.
Nach insgesamt acht Monaten Arbeit ist ein illustriertes Vorlesebuch für Kinder ab 5 Jahren entstanden. Das A4 Hardcover fasst 32 Seiten, auf denen die Leser*innen in Liselottes Haus mit Gemüsegarten an der Nordseeküste entführt werden. Dort erleben sie, wie eines Tages überraschend ein alter Freund aus Chile zu Besuch kommt. Liselotte und ihr Besuch, Nahuel, nehmen die lauschenden Nachbarskinder Lene, Mats und Peer mit auf eine Entdeckungsreise durch Raum und Zeit ins ferne Chile. Sie durchstreifen Wüsten und Regenwälder, erleben Erdbeben und tauchen ein in die Sagen und Märchen der Mapuche.

Sa. 26.10.2019

Einlass 19 Uhr
Beginn 20 Uhr
AGORA Saal
Eintritt 15€, ermäßigt 12€

Angelika Sieburg & Wu Wei Theater
"A bisserl schwarz. A bisserl weiß. Ein Wiener Abend mit Hautgout"

Genau passend zum österreichischem Nationalfeiertag dieses theatralisch-musikalische Ereignis.

Verstehen Sie wienerisch von "A" wie Adaxl bis "Z" wie Zwutschkerl? Wollen Sie wissen, was ein Bazi, ein Gannef, ein Haftelmacher ist? Haben Sie schon mal eine Kabanossi verspeist, ein Flankerl im Mund gehabt? Und der Hautgout? Das fast verschwundene Wort der Küchensprache. Ausgesprochen: "Ogu" mit langem "U". "Oguuu", es schmeckt nicht nur, es riecht auch danach: süßlich, streng und sehr intensiv. Hautgout, der hohe Geschmack, schmeckt Scheiße, aber köstlich.

So schmeckt auch unser Abend mit Angelika Sieburg, Andreas Wellano, am Klavier: Elisabeth Süßer, die in Liedern und Texten über das Wienklischee, die Gemütlichkeit, die Liebe, den Tod, das Saufen und Essen, die Kultur und Unkultur mit sprachkundlichem und abgründigem Humor sinnieren, singen, jodeln, raunzen, weinen, schimpfen, in die Tasten schlagen: mal süßlich, mal streng aber immer mit Hautgout.

Mi. 30.10.2019

Beginn 19 Uhr
AGORA Saal
Eintritt frei

"Erst angelockt, dann abgezockt"
Direktversicherungsgeschädigte e.V. laden ein zur Informationsveranstaltung mit hochkarätigem Podium

Es stellen sich den Fragen und informieren über Haltung und Maßnahmen ihrer Parteien.
* Christiane Böhm (MdL Hessen, Linke)
* Dr. Astrid Mannes (MdB, CDU)
* Daniela Wagner (MdB, Grüne)
* Dr. Jens Zimmermann (MdB, SPD)

Do. 07.11.2019

Einlass 19 Uhr
Beginn 20 Uhr
AGORA Saal
Eintritt 6€, ermäßigt 5€

Lyrik von und mit Martina Hefter

zwei preisverwöhnte Stimmen der Gegenwart
Lyrik und Sprechtexte Poetisches aus der Feder von Martina Hefter begleitet von Nico Bleutge, der an diesem Abend auch ein Gespräch mit Martina Hefter führen wird

Martina Hefter "Es könnte auch schön werden"
kookbooks, Berlin 2018, 93 Seiten, 19,90 Euro.

Vielleicht lebten die alten Menschen in früheren Zeiten als Ahornbäume. In unserer Gegenwart aber finden sie sich oft in Pflegeheimen und Krankenhäusern wieder. Und es gibt kaum etwas Schwierigeres, als Krankheit und Schmerz in die Sprache zu holen. Doch Martina Hefter gelingt etwas Wundersames. Sie lauscht der Welt ihre Vokale ab, „Gemeinschaftsraum“, „Rätselblock“ und „Heizkissen“, und schreibt sie einer poetischen Bewegung ein, die Fließen genauso kennt wie Spielen und Stolpern. Und sie macht noch viel mehr. In einer Mischung aus Gedichten und lyrischen Sprechtexten, die geschickt aufeinander bezogen sind, versieht sie die Resopaltische und Matratzen mit ironischen Widerhaken und weitet das Sprechen zu einem Gespräch über Trauer und Tod. Wie nebenbei gibt Sie eine Antwort auf ihre Frage: Wie kann man so schreiben, dass man das Leid nicht ästhetisch ausbeutet? Das Ich gleicht hier manchmal einem Gummibärchen, und die Teufel sind aus Schaum und leuchten.

Aus der Broschüre: Lyrik-Empfehlungen 2019. Ein gemeinsames Projekt von: Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung, Stiftung Lyrik Kabinett, Haus für Poesie, Deutscher Bibliotheksverband und Deutscher Literaturfonds. www.lyrik-empfehlungen.de

Fr. 8.11.2019

Einlass 19 Uhr
Beginn 20 Uhr
AGORA Saal
Eintritt frei - Spenden willkommen

Bombadil - FolkRock aus North Carolina

Bombadil, die dreiköpfige, amerikanische Folk-Pop-Band aus Durham, North Carolina, kommt auch auf ihrer diesjährigen Europatournee zu Agora.
Das Trio kombiniert intelligentes und kreatives Geschichtenerzählen, geistreiche und herzliche Texte, mit wunderschönen Vokalharmonien, die einem nicht mehr aus dem Kopf gehen. Die Band ist ein Juwel in der modernen Musikszene und bringt mit ihrem Handwerk (Instrumente sind vorrangig Gitarre, Bass, Piano und Schlagzeug) bei jeder Aufführung eine tiefe Aufrichtigkeit mit. Durchdachte Arrangements und ausgemachte Spielfreude sorgen für hinreißende Shows. Bombadil ist eine dieser Bands, die der Konzertbesucher nach dem ersten Hören und Sehen nie wieder vergisst.
James Phillips (drums, voc)
Daniel Michalak (bass, voc)
Stacy Harden (guitar, voc)

Sa. 9.11.2019

Einlass 19 Uhr
Beginn 20 Uhr
AGORA Saal
Eintritt 14€, ermäßigt 10€

EINEN ATEMZUG, LANG
Ein lyrisch-musikalischer Abend mit Lore Reich und Trollius Weiss

Kann die Welt ein Zuhause sein? Haben wir eine Wahl, das Glück zu finden, in all den Widersprüchen? Und wenn ja, wo sollen wir suchen?
Lore Reich und Trollius Weiss versuchen nicht, Antworten zu geben: Sie machen sich auf den Weg zu den Fragen.
An diesem Abend begegnen sich Poesie und Musik. Der Liedermacher und die Lyrikerin spannen in einem Atemzug den Bogen zwischen Wort und Klang, Verdichtung und Ausdehnung, fragendem Innehalten und Antworten, die von innen kommen.

Mo. 11.11.2019

Einlass 19 Uhr
Beginn 20 Uhr
AGORA Saal
Eintritt 15€, ermäßigt 12€

Halva – The Sweetest Klezmer Orchestra

Halva ist das belgisch-deutsch-israelische Ensemble, mit dem Nicolaas Cottenie die Verbindungen zwischen traditioneller Klezmermusik und der ihr umgebenden Kulturen erforscht. Das sind vor allem Einflüsse aus Griechenland, Türkei, Ungarn, Rumänien und auch aus der westeuropäisch-klassischen Musik. Das Ergebnis ist eine lebendige energiegeladene Musik, die zum Tanzen einlädt und doch hin und wieder einen ernsteren in sich gekehrten Ton anschlägt. Es ist Musik, die sich sowohl an das Herz als auch an den Geist richtet. Es ist Musik, die auf der einen Seite, trotz der Vielfalt an Einflüssen, immer noch ganz klar Klezmer ist und doch auch gleichzeitig die Grenze des Genres gekonnt auslotet; auf der Suche nach einer Verschmelzung von westlichen und modalen Konzepten, von Konsonanz und Dissonanz.
Außer einigen traditionellen Klezmernummern umfasst das Repertoire vor allem neue Stücke, meist in traditionellen Formen, wie Kolomeyke, Terkisch, und Sher. Es handelt sich fast ausschließlich um Eigenkompositionen von Nicolaas Cottenie, der mit diesem Album ein zweijähriges Forschungsprojekt und eine Gastprofessur an der Musikhochschule Antwerpen abschließt.
Die erfahrene Klarinettistin Antje Taubert ist die perfekte Ergänzung bekannt für ihre virtuose Darbietungen osteuropäischer Musik. Dazu kommt die melodiöse Perkussion von Robbe Kieckens, der Spezialist, wenn es zu den griechischen und türkischen Elementen kommt. Eline Duerinck nimmt als Belgiens groovenste Cellistin die tiefen Töne auf sich und Alina Bauer komplettiert das Ganze mit ihrem großen Talent für Rhythmik und Begleitung auf der Geige und ihrem Wissen über jüdische Musik.

Halva ist:
Alina Bauer (DE) – Geige
Nicolaas Cottenie (BE) – Geige
Eline Duerinck (BE) – Cello
Antje Taubert (DE) - Klarinette
Robbe Kieckens (BE) – Perkussion
Ira Shiran (ISR) – Akkordeon/Klavier

Mi. 13.11.2019

Einlass 19 Uhr
Beginn 20 Uhr
AGORA Saal
Eintritt 15€, ermäßigt 12€

Cathrin Pfeifers Trezoulé

Quetschen-Magie, Drum-Codes plus Western-Strings

Sie sind groovy, poetisch, intensiv, experimentierfreudig, lebensfroh.
Live entwickelt das Trio einen faszinierenden energetischen World-Mix mit treibenden Grooves und tranceartigen Melodien.
Scheinbar bekannte Quetschensounds werden mit Slidegitarre in andere Dimensionen katapultiert und durch komplexe Drumgrooves wieder auf den Boden geholt.
Das Trio spielt intuitive Kompositionen, die knifflig und komplex durchdacht sind und zugleich groovy und mitreißend. Exotisch und doch eingängig und seltsam vertraut. Für Herz ebenso wie für Kopf und Beine.
Hier wird keine Rücksicht auf Hörgewohnheiten genommen. Eine abenteuerfreudige Reise ohne Grenzen und Limitierungen.
Cathrin Pfeifer - accordeon, comp
Takashi Peterson - guitars
Andi Bühler- drums, perc.

Fr. 15.11.2019

Einlass 19 Uhr
Beginn 20 Uhr
AGORA Saal
Eintritt frei - Spenden willkommen

AGORA ABERTA - Die Offene Bühne

Diesmal in der Agora Aberta:
> Golden Slumbers spielen mit Violine und Gitarre Musik der Fab Four und andere Pop-Klassiker mit einer Prise Jazz
> Reinhard Bartmann singt mit seiner eindrucksvollen Stimme Folk zur Gitarre
> Antje Voutta wird zur Gitarre Lieder aus eigener und fremder Feder singen
> Mane und Dennis werden mit Gitarre, Keyboard und Bass Eigenkompositionen in deutscher und englischer Sprache darbieten

Jede/r Musiker/in bzw. Band hat 20 Minuten Zeit, seine/ihre Stücke zu präsentieren – möglichst unplugged oder mit dezenter Verstärkung. Danach kann nach Lust und Laune noch eine akustische Session laufen.
Das Konzept ist ganz einfach: schickt eine Mail an
kultur@agora-da.de und wir werden mit euch alles Weitere besprechen.
Die weiteren Termine (immer freitags ab 20 Uhr):
2020: 17.1. 20.3. 15.5. 18.9. 13.11.

Mo. 18.11.2019

Einlass 20 Uhr
Beginn nach Aufbau der Instrumente
Ankommen im Foyer ab 19:30
ORT: AGORA Saal
Spende für die Raummiete erbeten

Open Stage für freie Improvisation

Treffpunkt für MusikerInnen, TänzerInnen und Aktive aus anderen Kunstrichtungen
Improvisation meint hier: das Wagnis, uns im hier und jetzt zu begegnen. Klang, Bewegung, Stimme, Text,… fügen sich im Raum zu einer gemeinsamen Form oder Gestalt, die immer neu, immer anders und – eigenartig ist.
Der Impuls für diese Veranstaltung stammt aus der Erkenntnis – und dem Bedürfnis - , das Verbindende unter den Menschen zu bestärken. Wenn möglich.
In der aktuellen Zeit gibt es für mich nichts Wesentlicheres als DAS… Die Improvisation als Kunstform beinhaltet diese innere Bewegung in einer verdichteten Art und Weise.
Info Caroline Knöbl, 0179 1369133

Sa. 23.11.2019 So. 24.11.2019

Einlass 19 Uhr
Beginn 20 Uhr
AGORA Saal
Eintritt 10 bis 20€ nach Selbsteinschätzung

Theatermacher Darmstadt: #metoo_taurus
Ein labyrinthischer Abend

von und mit:
Patrik Erni, Jeremy Fast, Raphael Kassner, Lea Mäuer

Im Labyrinth auf Kreta haust der Minotaurus, ein stierköpfiges, menschenfressendes Ungeheuer. Bis eines Tages Theseus kommt. Wie es sich für einen Helden gehört, gewinnt der die Liebe der Prinzessin Ariadne im Flug, zieht unerschrocken ins Labyrinth und tötet das Monster. Zack Zack, Rübe ab – klassisch. Aber Moment. Wer ist hier eigentlich der wildgewordene Stier? Und was ist mit Minotaurus, mit dem Theseus da kurzen Prozess macht? Warum lässt er Ariadne, die ihn gerettet hat und mit ihm durchbrennt, gleich auf der nächsten Insel wieder sitzen?

Ein Schauspieler, eine Tänzerin, ein Musiker. Gemeinsam erzählen sie alte Geschichte von dem Ungeheuren, das es für die zu entdecken gibt, die sich ins Ungewisse wagen.

Fr. 29.11.2019

Einlass 19 Uhr
Beginn 20 Uhr
AGORA Saal
Eintritt 15€, ermäßigt 12€

ARAMESK - Maria Kaplan | Mustafa Kakour | Markus Wach

Aramesk ist ein musikalisches Ensemble, das es sich zur Aufgabe gemacht hat traditionelle, vorwiegend aramäische, aber auch generell orientalische Musik durch ihre Interpretationen weiter zu tradieren und am Leben zu erhalten. Das Kunstwort "Aramesk" bezieht sich direkt auf die "Arabeske", die aus dem Orient stammend einen großen Einfluss auf Ornamente in der ganzen Welt hatte. Ähnlich betrachtet das Ensemble die aramäische Musikkultur. Es erforscht den Einfluss auf die arabische und europäische Welt aus kultureller und spiritueller Sicht und verbindet eine Jahrhunderte alte Musiktradition mit unserer modernen Welt.
Aramesk begleitet den Zuhörer auf eine Reise in die Welt des alten Orients. Die Musik der vergangenen aramäischen, assyrischen, hebräischen und arabischen Reiche, in welchen immer viele Kulturen aufeinander trafen und sich gegenseitig inspirierten, hat auch nach vielen Jahrhunderten nicht an Faszination verloren.
Maria Kaplan, Mustafa Kakour und Markus Wach wenden sich Melodien zu, die teils auf vorchristliche Zeiten zurückreichen und für die aramäische als auch arabische Musik von hohem kulturellen Wert sind. Inspiriert vom christlich-muslimischen Erbe des Maschrek hebt Aramesk die Gemeinsamkeiten der europäischen und nahöstlichen Kulturwelten hervor und zeigt wie sich diese immer wieder wechselseitig beeinflussten.

Aramesk sind:
Maria Kaplan - Aramäischer, arabischer, hebräischer und türkischer Gesang
Mustafa Kakour - Oud, Buzuq, Riqq, Rahmentrommel
Markus Wach - Kontrabass, Setar, Kamancheh, Armudi Kemence, Kopuz

Sa. 30.11.2019

Einlass 19 Uhr
Beginn 20 Uhr
AGORA Saal
Eintritt frei - Spenden willkommen

Schlagsaite - Weltmusik aus Darmstadt

Weltmusik aus Darmstadt? Gibt’s das? Und ob! Für ihre ganz spezielle Mischung haben sie den Begriff „hispano-keltisch-afro-orientalische Instrumental-Musik“ gefunden.
Die meisten ihrer Stücke sind eigene Kompositionen. Darin mischen sie beispielsweise spanische Gitarrenklänge mit afrikanischen Trommelrhythmen, keltische Tänze wechseln ab mit brasilianischen Samba-Bossa-Klängen, dann wieder klingt es nach Griechenland oder dem Orient … Musik ohne Grenzen sozusagen.

Fr. 6.12.2019

Einlass 19 Uhr
Beginn 20 Uhr
AGORA Saal
Eintritt 15€, ermäßigt 12€

Bernd Lafrenz "Othello" frei-komisch nach Shakespeare

Im Staatstheater "Othello" ganz groß, bei Agora ganz anders mit Bernd Lafrenz in allen Rollen. Ein sicherlich spannendes Kontrastprogramm.

Der Vollblut-Komödiant, Regisseur und Stückeschreiber Lafrenz präsentiert uns seine witzige, einfallsreiche und engagierte Version des Klassikers Othello. Nach altbewährtem Konzept schlüpft er in die verschiedensten Rollen und lässt so das ganze Werk aufleben. Aus der Geschichte vom edlen Mauren OTHELLO, der schönen Desdemona und dem hinterlistigen Jago ist ein temporeicher Abend für einen verwandlungsfähigen Solisten geworden. Jede seiner Rollen erhält eine unverwechselbare Interpretation. Beeindruckend ist zu sehen. wie Bernd Lafrenz von einer Sekunde zur andern in eine neue Rolle schlüpft. In diesem Moment noch der kriegerische Jago, ein Aufrichten genügt und er ist wieder ganz Feldherr mit gebieterischer Stimme, zusammengekniffenen Augenbrauen, festem Blick und breiten Schultern. Und dann schlüpft er gleich wieder in die Rolle der hüftkranken Zofe Emilia, die er auch noch mit einem ostpreußischen Dialekt versieht.
Auf dem internationalen Theater-Festival im Agora-Theater von St. Vith, Belgien, erhielt Bernd Lafrenz mit „Othello“ den Preis der deutschsprachigen Gemeinschaft für herausragende Leistung.
Also reist der Othello von Agora zu Agora. Es ist uns eine Ehre!
Und ganz aktuell hat er den Ehrenpreis Kleinkunst Baden Württemberg verliehen bekommen, am 30.4.2019 im Capitol in Mannheim. Da zitieren wir doch gerne den Abschlusssatz der Laudatio der Jury:
"Ein Tausendsassa, ein Shakespeare-Getriebener. William, selbst ein Getriebener, hätte ihn geliebt!"

Sa. 14.12.2019

Einlass 19 Uhr
Beginn 20 Uhr
AGORA Saal
Eintritt 10€, ermäßigt 8€

Chance to Dance - English Cèilidh mit Livemusik

Was ist eigentlich ein “English Cèilidh”?
Ein geselliger Abend voll Spaß und Bewegung. Eine sorgfältig ausgesuchte Mischung von Folk-Tänzen wird Ihnen das Beste vom Englisch Cèilidh Tanzen - manchmal auch „Barn Dance“ oder „Country Dance“ genannt – zeigen.
Jede/r ist eingeladen bei den Gruppentänzen mitzumachen, wie z.B. bei quadratischen Sets, Kontra- oder Kreistänzen, bei Longways und anderen typischen Figuren.
Die Tanzschritte werden von dem „Caller“ (Tanzleiterin) Abi Page angesagt, so dass sie von allen problemlos umgesetzt werden können.
Die Folk-Band Chance to Dance kommt aus Südhessen und spielt traditionelle Musik zum Tanzen mit Akkordeon, Geige, Mandoline, Dudelsäcken und Kontrabass.
Es sind weder Vorkenntnisse noch Tanzpartner nötig. Spaß garantiert!

Mo. 16.12.2019

Einlass 20 Uhr
Beginn nach Aufbau der Instrumente
Ankommen im Foyer ab 19:30
AGORA Saal
Spende für die Raummiete erbeten

Open Stage für freie Improvisation

Treffpunkt für MusikerInnen, TänzerInnen und Aktive aus anderen Kunstrichtungen
Improvisation meint hier: das Wagnis, uns im hier und jetzt zu begegnen. Klang, Bewegung, Stimme, Text,… fügen sich im Raum zu einer gemeinsamen Form oder Gestalt, die immer neu, immer anders und – eigenartig ist.
Der Impuls für diese Veranstaltung stammt aus der Erkenntnis – und dem Bedürfnis - , das Verbindende unter den Menschen zu bestärken. Wenn möglich.
In der aktuellen Zeit gibt es für mich nichts Wesentlicheres als DAS… Die Improvisation als Kunstform beinhaltet diese innere Bewegung in einer verdichteten Art und Weise.
Info Caroline Knöbl, 0179 1369133