Veranstaltungen

Fr. 24.5.2019

Einlass 19 Uhr
Beginn 20 Uhr
AGORA Saal
Eintritt 15€, ermäßigt 12€

Organ Explosion

Es gibt ja nichts Neues auf der Welt, alles schon mal da gewesen. Die gute Nachricht: Alles kann neu zusammengesetzt und neu vergrooved werden. Und da sind wir bei Organ Explosion. Wohl wissend, dass man das Rad nicht neu erfinden kann, ist das explosive Trio gleich in die Retroecke gestürmt. Voller Leidenschaft hat es Omas und Opas analoge Soundkästchen und Instrumente entstaubt, verlötet und in die Tasten gegriffen. Vor allem in die der legendären Hammondorgel B3, eines Wurlitzer E-Pianos und eines mythischen Moogs. Aus diesen Zauberkisten holt Keyboarder Hansi Enzensperger alles an krassen Sounds und knackig-geilen Grooves raus, was drin steckt - und noch ein bisschen mehr. Selbiges verdoppeln und verdreifachen Bassmann Ludwig Klöckner mit hochenergetischen Funk- und Fusioneinflüssen und trommelnder Wirbelwind Manfred Mildenberger. Mit mächtig bohrendem Druck und springfedernder Energie bäumt sich seither die „Explosion“ vom fauchenden Feuerstoß zur glühend heißen Flammenbrunst auf. Das clubtaugliche Ergebnis, inzwischen auch auf mehreren Alben bei Enja erhältlich, ist eine saftige Mischung aus Funk, Blues, jazzigen Harmonien und „Melodien für Millionen“. Selbiges löst bei denen vor der Bühne nahezu unweigerlich heftiges Kribbeln im Bauch und den Füssen aus. Eine echte Verheißung.

Do. 30.5.2019

von 12 bis 18 Uhr
Die Bildhauerinnen, In der Röde 24, 64367 Mühltal-Trautheim

Besuch in der Werkstatt

Im Rahmen der Ausstellung IN STEIN GEHAUEN im Lokal von Agora öffnen Kristine K. Skroblin und Eva-Gesine Wegner ihre Werkstatt.

Fr. 31.5.2019

Beginn 20 Uhr
AGORA Saal
Eintritt frei - Spenden willkommen

Facing the Dragon - Dokumentarfilm von Sedika Mojadidi
anschließend Gespräch mit Shakila Ebrahimkhil

In Kooperation mit amnesty international und im Rahmen der Tagung "Frauen in Naturwissenschaft und Technik" zeigen wir den afghanischen Dokumentarfilm "Facing the Dragon".
Sedika Mojadidi begleitete über vier Jahre die Parlamentsabgeordnete Nilofar Ibrahimi und die Journalistin Shakila Ebrahimkhil, die inzwischen in Darmstadt lebt. Sie und ihre Tochter Sahar werden nach dem Film zum Gespräch da sein.
Beide Frauen fordern ihren Platz in einer religiös-patriarchalen Gesellschaft ein und nehmen dafür extreme Gefahren auf sich. Die Filmemacherin wurde in Kabul geboren, wuchs jedoch in Florida auf. Seit 2003 hat sie Afghanistan immer wieder besucht und dort gefilmt.
Human Rights Watch verlieh dem Film 2018 den "Nestor Almendros Courage in Filmmaking Award". Auf dem Savannah Film Festival wurde er mit dem Jury Award "Unheard Voices" ausgezeichnet.

So. 9.6.2019

Einlass 19 Uhr
Beginn 20 Uhr
AGORA Saal
Eintritt 12€, ermäßigt 10€

Korotimi Barro (Burkina Faso) & Fabrice Ottou (Kamerun) - Afrikanischer Tanz

Die Tänzerin Korotimi Barro aus Burkina Faso und der Tänzer Fabrice Ottou aus Kamerun werden ein breites Spektrum an westafrikanischen Tänzen präsentieren. Ausgehend von den traditionellen Tänzen werden auch moderne Tänze wie Coupé Decalé und Contemporain zu sehen sein.
Die Choreographie "thien-ko" zeigt ganz persönliche Einblicke aus dem Leben der jungen Tänzerin, die ihren Schwestern Mut geben möchte, ihren eigenen Weg zu gehen, ohne Strafe und Gewalt.

Fr. 14.6.2019

Einlass 19 Uhr
Beginn 20 Uhr
AGORA Saal
Eintritt 18€, ermäßigt 14€

Sedaa - orientalisch-mongolisch

Seit ihrer Gründung 2009 verbindet die mongolisch-persische Formation SEDAA auf außergewöhnliche Weise die archaischen Klänge der traditionellen mongolischen Musik mit orientalischen Harmonien und Rhythmen zu einem faszinierenden Ganzen.
Die in ihrer mongolischen Heimat ausgebildeten Meistersänger Nasaa Nasanjargal (mitwirkend bei der Filmmusik zu „Das weinende Kamel“), Naraa Naranbaatar und der virtuose Hackbrettspieler Ganzorig Davaakhuu entführen uns gemeinsam mit dem iranischen Multiinstrumentalisten Omid Bahadori in eine wahrhaft exotische Welt zwischen Orient und mongolischer Steppe.
Die Grundlage ihrer modernen Kompositionen bilden Naturklänge – erzeugt mit traditionellen Instrumenten und durch die Anwendung uralter Gesangstechniken nomadischer Vorfahren, bei denen ein Mensch mehrere Töne zugleich hervorbringt.
Vibrierende Untertongesänge und der Kehlgesang Hömii sowie die wehmütigen Klänge der Pferdekopfgeige Morin Khuur verschmelzen zusammen mit pulsierenden Trommelrhythmen zu einem mystischen Klangteppich der Schwingungen und Stimmungen, der den Zuhörer mitnimmt auf eine akustische Reise entlang der Seidenstrasse.

Fr. 21.6.2019

Einlass 19 Uhr
Beginn 20 Uhr
AGORA Saal oder Open Air
Eintritt frei - Spenden willkommen

Jimmy Mustafa Band (Kosovo)

„Romalen, šunen akaja gilji vilestar giljavdi, te šunen la, mate roven!“
„Roma, hört dieses Lied, gesungen mit dem Herz, und wenn ihr es hört, weint nicht!“
Die vier jungen Roma-Musiker rund um Jimmy Mustafa, der die Band 2009 gründete, kommen aus Plemetina – einem Dorf unweit von Pristina im Kosovo. Musikalisch in der Tradition der Roma-Songs groß geworden und damit verbunden, nehmen sie in ihren Texten aber Bezug zu ihrem Überlebenskampf im Alltag und weichen somit von den klassischen Themen ab. Auch lassen sie gekonnt Elemente der Popmusik in ihre Eigen-Kompositionen einfließen. Unverstärkt aber mit voller Energie werden die kosovarischen Musiker uns mitreißen.
Nach der ersten CD „posvetime“ wird 2019 ihre zweite Produktion erscheinen, deren Stücke Jimmy Mustafa (Gitarre), Ersad Bunjaku (Gesang), Avni Mustafa (Perkussion) und Driton Berisha (Gitarre, Gesang) mit im Gepäck haben werden.
Die Band präsentierte ihre Songs bereits vielfach auf Musik-Festivals im Kosovo, spielt regelmäßig im Hotel Gracanica und wird nun – nach einer ersten Auslandstournee durch die Schweiz im Sommer 2018 – erstmals in Deutschland zu hören sein.

Sa. 22.6.2019

Einlass 19 Uhr
Beginn 20 Uhr
AGORA Saal
Eintritt 10€, ermäßigt 8€

Paula Carreira & Humberto Colacio - Música Popular Brasileira

Das Duo mit der Sängerin Paula Carreira und dem Gitarristen und Arrangeur Humberto Colacio interpretiert wichtige brasilianische Komponisten der “Música Popular Brasileira”. Im ersten Teil des Konzerts liegt der Schwerpunkt auf einem der prägenden Sänger des städtischen Sambas aus Rio, dem 1937 jung verstorbenen Noel Rosa. Im zweiten Teil springen Paula und Humberto dann in die zeitgenössische Musik Brasiliens.

Sa. 20.7.2019

Einlass 19 Uhr
Beginn 20 Uhr
AGORA kleiner Raum
Eintritt 10€, ermäßigt 8€

Debasish Ganguly - Sitar

Debasish Gangopadhyay, wie er eigentlich heißt, wird uns bei einem Konzert ein faszinierendes Klangerlebnis der klassischen nordindischen Musik bereiten!
Als Sohn des Flötisten und Komponisten Dhana Gopal Ganguly wuchs Debasish in zutiefst schöpferischer Umgebung auf. Seine frühe Ausbildung sowohl im Tablaspiel als auch in der Stimme inspirierte den preisgekrönten Virtuosen zu einem M.A. in Instrumentalmusik an der Rabindra Bharati Universität Kolkata.
Seine Lehrmeister wurden Archaya Ajoy Sinha Roy, Ustad Ali Akbar Khan, Ustad Dhyanesh Khan und Smt. Sisirkana Dhar Chowdhury.
Seit über 25 Jahren gibt der bekannte Sitarvirtuose weltweit Konzerte. Er komponierte für Tanzdramen, Theater und Filme, wie „Island“ (dt. Insel der Frauen) und „Golden Braid“ von Paul Cox und „Guru“ von Tamás Tóth. Da es ihm ein großes Anliegen ist, die indische Musik allen Interessierten weltweit zugänglich zu machen, gibt er regelmäßig Workshops und unterrichtet an Musikhochschulen und Akademien u. a. in Deutschland, Ungarn, Australien.
Am Rande des Konzerts werden wir mit Debasish ins Gespräch kommen können.

Fr. 16.8.2019

Einlass 19 Uhr
Beginn 20 Uhr
AGORA Saal
Eintritt 12€, ermäßigt 10€

Marcus Jeroch - Literarieté: "Schöner Denken"

Im Tigerpalast Frankfurt, im Hansatheater Hamburg, in den Varietes Deutschlands – Marcus Jeroch brilliert als Moderator und Wortartist, unterhält und begeistert mit seinen waghalsigen, eigenwilligen Jonglagen und dem reichem Repertoire an geistreichen Textdarbietungen voller Humor und Tiefsinn.

Tiefsinn im Unsinn durch Schwachsinn – geistreiche Unterhaltung auf höchstem Niveau.
Ob Travestie des Worts, Artistik des Klangs, Buchstabenspiel und Sprachgewitter - Marcus Jeroch bietet ein Vergnügen der Querdenkerei, voll Nonsens und feister, versteckter Philosophie.
Er wirbelt über die Bühne und wirft mit Worten und Bällen.
Mit Marcus Jeroch erhalten die skurrilen Texte des Wowoeten Friedhelm Kändler Ton und Kleid.
Poesie wird zum Poedu. Worte schaffen Nähe. Gewohnheit steigt aus der Wortedusche, erfrischt.
Ein intelligenter Feixtanz, eine Massage des Denkens:
So wird es schöner!

Fr. 30.8.2019

Einlass 19 Uhr
Beginn 20 Uhr
AGORA Saal
Eintritt 15€, ermäßigt 12€

Marta Hernández (Sevilla/New York) & Mar Salá

Marta Hernández hat schon 3 mal für Agora gespielt, damals bevor wir an den Ostbahnhof gezogen sind, in der Knabenschule. Nun ist sie wieder einmal in deutschen Landen, eine gute Gelegenheit auf der echten Agora-Bühne zu stehen.

Voll Leidenschaft und Energie versteht Marta es uns mit Flamenco und lateinamerikanischen Klängen mitzureißen.

Begleitet wird sie wie schon früher von den hiesigen Mar Salá-Musikern, Jorge Palomo (Perkussion) und Klaus Dengler (Bass).